Allgemeine Geschäftsbedingungen
Version 2026-09-03
DiveOpsHub Allgemeine Geschäftsbedingungen (SaaS)
Anbieter: IJsselmuiden Management B.V., handelnd unter dem Namen DiveOpsHub (DiveOpsHub), ansässig in Noorder Leidsevaart 1, 2182 NA Hillegom, Niederlande. Kontakt: info@diveopshub.com · Website: https://diveopshub.com
Version: 1.0 — 7. August 2026
Artikel 1 — Begriffsbestimmungen
1.1 DiveOpsHub / wir: der oben genannte Anbieter. 1.2 Kunde / Sie: das Unternehmen (Tauchschule oder tauchbezogenes Unternehmen), das mit DiveOpsHub einen Vertrag schließt. Diese Bedingungen richten sich an Geschäftskunden; DiveOpsHub richtet sich nicht an Verbraucher. 1.3 Dienst: die Online-Software (Software-as-a-Service) DiveOpsHub, einschließlich der zugehörigen Module, Apps und des Supports, die DiveOpsHub über das Internet bereitstellt. 1.4 Module: separat aktivierbare Bestandteile des Dienstes (z. B. Kasse, Verleih, Füllkarten, Kurse, Werkstatt, Webshop, Newsletter). 1.5 Konto: der vom Kunden angelegte Zugang zum Dienst, einschließlich der eigenen Umgebung (Tenant) des Kunden. 1.6 Testphase: der Zeitraum, in dem der Kunde den Dienst kostenlos nutzen kann, wie in Artikel 4 beschrieben. 1.7 Kundendaten: alle Daten, die der Kunde oder seine Nutzer in den Dienst eingeben oder verarbeiten lassen, einschließlich personenbezogener Daten der Kunden des Kunden. 1.8 Vertrag: der Vertrag zwischen DiveOpsHub und dem Kunden über die Nutzung des Dienstes, zu dem diese Bedingungen gehören.
Artikel 2 — Geltungsbereich
2.1 Diese Bedingungen gelten für alle Angebote, Verträge und Leistungen von DiveOpsHub in Bezug auf den Dienst. 2.2 Abweichungen gelten nur, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. 2.3 Die Geltung von Einkaufs- oder sonstigen Bedingungen des Kunden wird ausdrücklich zurückgewiesen. 2.4 DiveOpsHub darf diese Bedingungen gemäß Artikel 14 ändern.
Artikel 3 — Konto und Registrierung
3.1 Zur Nutzung des Dienstes legt der Kunde ein Konto an. Der Kunde steht für die Richtigkeit der angegebenen Daten ein. 3.2 Der Kunde ist für die vertrauliche Behandlung der Zugangsdaten und für jede über das Konto erfolgende Nutzung verantwortlich. 3.3 Der Kunde benennt einen Eigentümer/Administrator, der im Namen des Kunden Nutzer und Einstellungen verwaltet. 3.4 Der Kunde meldet Missbrauch oder unbefugten Zugriff so schnell wie möglich an DiveOpsHub.
Artikel 4 — Testphase
4.1 Ein neuer Kunde kann den Dienst 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen, sofern nicht anders angegeben. 4.2 Während der Testphase können (nahezu) alle Module verfügbar sein, damit der Kunde den Dienst vollständig beurteilen kann. 4.3 Die Testphase geht nur dann automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über, wenn sich der Kunde dafür entscheidet und eine gültige Zahlungsmethode/Ermächtigung einrichtet. Ohne Zahlung/Aktivierung wird der Zugang nach Ablauf ausgesetzt oder beendet. 4.4 DiveOpsHub kann die Bedingungen der Testphase anpassen oder diese bei (Verdacht auf) Missbrauch verweigern oder widerrufen.
Artikel 5 — Abonnement, Laufzeit und Kündigung
5.1 Das Abonnement kommt in dem Moment zustande, in dem der Kunde einen kostenpflichtigen Plan aktiviert. 5.2 Sofern nicht anders vereinbart, wird das Abonnement für die gewählte Laufzeit (monatlich) abgeschlossen und jeweils stillschweigend um dieselbe Laufzeit verlängert. 5.3 Eine Kündigung ist zum Ende der laufenden Laufzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat über die dafür vorgesehene Funktion im Dienst möglich. Bereits gezahlte Beträge werden nicht erstattet, vorbehaltlich zwingenden Rechts. 5.4 Die Kündigung lässt Zahlungsverpflichtungen für die bereits abgelaufene oder laufende Laufzeit unberührt.
Artikel 6 — Preise und Zahlung
6.1 Die aktuellen Preise werden beim Abschluss des Abonnements oder auf diveopshub.com angegeben. Die Preise verstehen sich in Euro und, sofern nicht anders angegeben, zuzüglich MwSt. 6.2 Der Preis kann von den bezogenen Modulen und/oder der Anzahl der Nutzer oder Standorte abhängen. 6.3 Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Mollie (Mollie B.V., Amsterdam), u. a. per iDEAL und automatischem SEPA-Lastschriftverfahren auf Grundlage einer vom Kunden erteilten Ermächtigung (Mandat). 6.4 Der Kunde sorgt für ausreichende Deckung und ein gültiges Mandat. Bei einer fehlgeschlagenen oder zurückgebuchten Lastschrift darf DiveOpsHub die Forderung erneut einreichen und etwaige Kosten in Rechnung stellen. 6.5 Bei nicht rechtzeitiger Zahlung befindet sich der Kunde von Rechts wegen in Verzug. DiveOpsHub darf dann den Zugang zum Dienst aussetzen (Artikel 15) und die gesetzlichen Verzugszinsen für Handelsgeschäfte sowie angemessene Inkassokosten in Rechnung stellen. 6.6 DiveOpsHub darf die Preise jährlich indexieren und im Übrigen gemäß Artikel 14 ändern.
Artikel 7 — Nutzungsrecht und Lizenz
7.1 DiveOpsHub gewährt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht, den Dienst für den eigenen Geschäftsbetrieb zu nutzen. 7.2 Das Nutzungsrecht umfasst nur die vom Kunden aktivierten Module. 7.3 Der Kunde darf den Dienst nicht außerhalb der eigenen Organisation nutzen (lassen), verkaufen, vermieten, nachbauen, dekompilieren oder Sicherungen umgehen, vorbehaltlich zwingenden Rechts.
Artikel 8 — Pflichten des Kunden
8.1 Der Kunde nutzt den Dienst sorgfältig und im Einklang mit dem Vertrag und den geltenden Gesetzen und Vorschriften. 8.2 Der Kunde ist für die Richtigkeit, Qualität und Rechtmäßigkeit der Kundendaten verantwortlich. 8.3 Der Kunde stellt DiveOpsHub von Ansprüchen Dritter frei, die mit den Kundendaten oder mit der vertrags- oder gesetzeswidrigen Nutzung des Dienstes durch den Kunden zusammenhängen. 8.4 Der Kunde unterlässt Handlungen, die den Dienst oder andere Nutzer schädigen können (wie Überlastung, Verbreitung von Malware oder rechtswidrigen Inhalten).
Artikel 9 — Verfügbarkeit, Wartung und Support
9.1 DiveOpsHub bemüht sich, den Dienst sorgfältig und möglichst unterbrechungsfrei bereitzustellen, garantiert jedoch keine unterbrechungsfreie Verfügbarkeit, sofern kein gesondertes SLA vereinbart wurde. 9.2 DiveOpsHub darf den Dienst vorübergehend für Wartung, Updates oder Sicherheit außer Betrieb nehmen. DiveOpsHub versucht, dies möglichst außerhalb der Geschäftszeiten zu tun und wesentliche Unterbrechungen im Voraus anzukündigen. 9.3 DiveOpsHub entwickelt den Dienst weiter und kann Funktionen hinzufügen, ändern oder entfernen. Wesentliche Einschränkungen bestehender Funktionen werden im Voraus mitgeteilt. 9.4 Der Support erfolgt über die integrierten Serviceanfragen oder über support@diveopshub.com an Werktagen während der Geschäftszeiten.
Artikel 10 — Daten und Datenschutz
10.1 Soweit DiveOpsHub bei der Erbringung des Dienstes personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist der Kunde Verantwortlicher und DiveOpsHub Auftragsverarbeiter. 10.2 Die Parteien schließen hierfür einen Auftragsverarbeitungsvertrag, der Bestandteil des Vertrags ist. 10.3 DiveOpsHub trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der Daten (siehe den Auftragsverarbeitungsvertrag).
Artikel 11 — Geistiges Eigentum
11.1 Alle Rechte des geistigen Eigentums am Dienst, an der Software, der Dokumentation und der Marke DiveOpsHub liegen bei DiveOpsHub oder ihren Lizenzgebern. Der Kunde erwirbt ausschließlich die Nutzungsrechte aus diesen Bedingungen. 11.2 Die Kundendaten bleiben Eigentum des Kunden bzw. der betroffenen Personen. Der Kunde räumt DiveOpsHub das Recht ein, diese zu verarbeiten, soweit dies zur Erbringung des Dienstes erforderlich ist. 11.3 Vorschläge oder Feedback des Kunden darf DiveOpsHub ohne Vergütung frei zur Verbesserung des Dienstes verwenden.
Artikel 12 — Haftung
12.1 Die Gesamthaftung von DiveOpsHub wegen zurechenbarer Pflichtverletzung oder unerlaubter Handlung ist auf den Ersatz des unmittelbaren Schadens beschränkt, höchstens bis zu dem Betrag, den der Kunde in den 12 Monaten vor dem schadensverursachenden Ereignis für den Dienst gezahlt hat, mit einem Höchstbetrag von 5.000 € pro Ereignis und pro Jahr. 12.2 Die Haftung für mittelbare Schäden — einschließlich Folgeschäden, entgangenem Gewinn, entgangenen Einsparungen, Datenverlust und Betriebsstillstand — ist ausgeschlossen. 12.3 Die Beschränkungen gelten nicht bei Vorsatz oder bewusster Leichtfertigkeit der Geschäftsleitung von DiveOpsHub oder soweit zwingendes Recht etwas anderes bestimmt. 12.4 Voraussetzung für das Entstehen eines Schadensersatzanspruchs ist, dass der Kunde den Schaden so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach Entdeckung, schriftlich meldet. 12.5 Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, eigene Kopien/Exporte der Kundendaten zu erstellen, soweit dies für den Geschäftsbetrieb wünschenswert ist, unbeschadet der eigenen Back-ups von DiveOpsHub.
Artikel 13 — Höhere Gewalt
13.1 DiveOpsHub ist nicht zur Erfüllung verpflichtet, wenn sie durch höhere Gewalt daran gehindert wird, darunter Störungen bei Zulieferern, Hosting- oder Internetausfälle, Cyberangriffe, Stromausfälle und behördliche Maßnahmen. 13.2 Dauert die höhere Gewalt länger als 60 Tage an, so darf jede Partei den Vertrag schriftlich beenden, ohne gegenseitige Haftung.
Artikel 14 — Änderung der Bedingungen und des Dienstes
14.1 DiveOpsHub darf diese Bedingungen und den Dienst ändern. Wesentliche Änderungen werden mindestens 30 Tage im Voraus angekündigt. 14.2 Ist der Kunde mit einer wesentlichen Änderung zu seinem Nachteil nicht einverstanden, so darf der Kunde den Vertrag zum Datum des Inkrafttretens der Änderung kündigen. 14.3 Die fortgesetzte Nutzung nach Inkrafttreten der Änderung gilt als Annahme.
Artikel 15 — Aussetzung und Beendigung
15.1 DiveOpsHub darf den Zugang zum Dienst ganz oder teilweise aussetzen bei Nichtzahlung, bei (Verdacht auf) Missbrauch oder bei einer wesentlichen Pflichtverletzung des Kunden, nach — soweit angemessen — einer Inverzugsetzung. 15.2 Jede Partei darf den Vertrag mit sofortiger Wirkung beenden, wenn die andere Partei zahlungsunfähig wird, einen Zahlungsaufschub erhält oder ihren Betrieb einstellt. 15.3 Die Beendigung lässt fällige Forderungen unberührt.
Artikel 16 — Folgen der Beendigung
16.1 Mit Beendigung des Vertrags erlischt das Nutzungsrecht und der Zugang zum Dienst wird beendet. 16.2 Der Kunde kann während 30 Tagen nach Beendigung einen Export der Kundendaten anfordern oder herunterladen. Danach darf DiveOpsHub die Kundendaten gemäß dem Auftragsverarbeitungsvertrag löschen, vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten. 16.3 Auf Anfrage stellt DiveOpsHub die Kundendaten in einem gängigen Dateiformat bereit; hierfür können angemessene Kosten in Rechnung gestellt werden.
Artikel 17 — Geheimhaltung
17.1 Die Parteien halten vertrauliche Informationen, die sie voneinander erhalten, geheim und verwenden sie nur zur Durchführung des Vertrags. 17.2 Diese Pflicht gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind oder die aufgrund des Gesetzes oder einer gerichtlichen Entscheidung offengelegt werden müssen.
Artikel 18 — Sonstige Bestimmungen
18.1 DiveOpsHub darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag im Rahmen einer Übernahme oder Umstrukturierung an einen Dritten übertragen; der Kunde wird hierüber informiert. 18.2 Ist eine Bestimmung nichtig oder anfechtbar, so bleiben die übrigen Bestimmungen in Kraft und die Parteien treten in Beratungen über eine Ersatzbestimmung ein. 18.3 DiveOpsHub darf den Namen und die (Wort-/Bild-)Marke des Kunden als Referenz verwenden, es sei denn, der Kunde widerspricht dem schriftlich.
Artikel 19 — Anwendbares Recht und Streitigkeiten
19.1 Auf den Vertrag ist niederländisches Recht anwendbar. 19.2 Streitigkeiten werden dem zuständigen Gericht der Rechtbank Noord-Holland, Standort Haarlem, vorgelegt, sofern zwingendes Recht nichts anderes bestimmt.